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	<description>The River Surf Magazine</description>
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		<title>Wer wird der neue Surfbürgermeister in München? Eine Wahlkampfhilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Breaking News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 8.3.2026 wird in München ein neuer Bürgermeister gewählt. Durch die verschwundene Eisbachwelle ist Riversurfen zum Wahlkampfthema Nr. 1 geworden. Gefühlt zumindest. Neben dem Eisbach könnte ein Bürgermeister noch viel mehr für die Münchner Surfer erreichen. Deshalb wollten wir die Kandidaten befragen. Anstatt den klassischen Weg zu gehen, und uns an die Pressestellen zu wenden, </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
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<p><strong>Am 8.3.2026 wird in München ein neuer Bürgermeister gewählt. Durch die verschwundene Eisbachwelle ist Riversurfen zum Wahlkampfthema Nr. 1 geworden. Gefühlt zumindest. Neben dem Eisbach könnte ein Bürgermeister noch viel mehr für die Münchner Surfer erreichen. Deshalb wollten wir die Kandidaten befragen.</strong></p>
<p>Anstatt den klassischen Weg zu gehen, und uns an die Pressestellen zu wenden, hatten wir bei Instagram ein Video hochgeladen, um das Thema anzusprechen. Dieses Video ging viral und erreichte 80.000 Aufrufe und erhielt 600 Kommentare. Also war unser erstes Ziel erreicht. Die Aufmerksamkeit für das Thema war da. Unsere Fragen waren folgende:</p>
<ul>
<li>Wie wollen Sie unbürokratisch die Eisbachwelle retten?</li>
<li>Werden Sie einen Antrag in den Stadtrat einbringen die Floßländen Welle ganzjährig mit Wasser zu versorgen?</li>
<li>Wieviel Geld werden Sie als Bürgermeister für den Flusswellenneubau an Steuermitteln bereitstellen?</li>
</ul>
<p>Kurz darauf schrieb uns auch der Kandidat der CSU an. Das ist die größte Oppositionspartei im Rathaus. Er bekundete Interesse die Fragen zu beantworten. Leider blieb er uns aber die Antworten schuldig. Genauso der amtierende Oberbürgermeister. Diesen hatten wir gebeten uns die Fragen zu beantworten.<br />
Kein anderer Kandidat hatte sich bei uns gemeldet. Nur zwei Bewerber um Stadtratsmandate. Einer von der CSU und einer von der FDP.</p>
<p>An dieser Stelle hatten wir eigentlich schon aufgegeben und uns damit abgefunden, bei diesem Thema ignoriert zu werden. Dann veröffentlichte eine Woche vor der Wahl der Münchner Surfverein IGSM einen <a href="https://www.igsm.info/position-der-ob-kandidatinnen-zum-surfen-in-muenchen/" target="_blank">Fragenkatalog</a> auf seiner Website. Darauf antworteten die Kandidaten. Das Ganze ist sehr lang, weil auch kleinere Parteien geantwortet hatten. Deshalb beschränken wir uns im Folgenden bei unserer Einordnung der Antworten auf die drei aussichtsreichsten Kandidaten.</p>
<h2>Die OB-Kandidaten und das Surfen in München: Einordnung der Reaktionen</h2>
<p>Für die Einordnung der Antworten auf die Fragen der IGSM nahmen wir die KI zu Hilfe. Die Analyse der Reaktionen basiert auf der <a href="https://www.igsm.info/position-der-ob-kandidatinnen-zum-surfen-in-muenchen/" target="_blank">Veröffentlichung der IGSM</a> und den öffentlichen Statements der Kandidaten im Vorfeld der Wahl am 8. März 2026.</p>
<h3><span style="font-size: 1.17em;">1. Wer wird in den Antworten am konkretesten?</span></h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dieter Reiter (SPD):</span> Er liefert die höchste Umsetzungs-Konkretheit. Als amtierender OB verweist er auf den bereits initiierten „Eisbach-Gipfel“ (Januar 2026) und das konkrete Eckpunktepapier zur technischen Rettung der E1-Welle. Er nennt Zahlen (Wasserdurchfluss) und bestehende Verträge (Floßlände).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dominik Krause (Grüne):</span> Er ist am konkretesten bei der Infrastruktur. Er fordert spezifische Details wie Umkleiden, Lichtanlagen und die Integration von Surfsport in die Stadtplanung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Clemens Baumgärtner (CSU):</span> Er wird konkret bei der wirtschaftlichen Bedeutung. Sein Fokus liegt auf der Vermarktung Münchens als Surf-Hauptstadt und der Entschlackung von Genehmigungsverfahren.</p>
<h3>2. Wer verspricht am meisten?</h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dieter Reiter (SPD):</span> Verspricht das Dringlichkeits-Paket. Sein Hauptversprechen ist die sofortige Wiederherstellung der Surfbarbeit am Eisbach durch einen Pilotversuch und die langfristige Sicherung der Floßlände.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dominik Krause (Grüne):</span> Verspricht quantitativ das Zukunftspaket. Er spricht von einer „Professionalisierung“ der Szene, dem Ausbau der Infrastruktur und der Prüfung völlig neuer Wellenstandorte an der Isar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Clemens Baumgärtner (CSU):</span> Verspricht das Freiheits-Paket. Er gibt das Versprechen ab, die „Bürokratie-Fesseln“ der Stadtverwaltung zu lösen, damit Vereine wie die IGSM autonomer agieren können.</p>
<h3>3. Wer verschleiert möglicherweise etwas?</h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dieter Reiter (&#8220;Wahlkampf-Taktik&#8221;):</span> Kritiker werfen ihm vor, Probleme (wie die Haftungsfrage am Eisbach) jahrelang als „unlösbar“ deklariert zu haben, um pünktlich zum Wahlkampf das „Unmögliche“ doch möglich zu machen. Er verschleiert teils, dass die Haftung aktuell immer noch bei den Vereinen hängen bleibt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dominik Krause (&#8220;Interessenkonflikt&#8221;):</span> Er verschleiert die potenzielle Kollision zwischen Surfsport und strengem Naturschutz. Grüne Politik priorisiert oft die Fischdurchgängigkeit, was technische Wellenbauten massiv erschweren oder verhindern kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Clemens Baumgärtner (&#8220;Zuständigkeit&#8221;):</span> Er verspricht eine Radikal-Kur gegen Bürokratie, verschweigt aber, dass viele Regeln (Wasserrecht, Denkmalschutz) auf Landes- oder Staatsebene liegen, auf die ein OB nur bedingt Zugriff hat.</p>
<h3>4. Wahlempfehlung für das „Surfer-Maximum“</h3>
<p><strong>Für die schnelle Welle (&#8220;Eisbach-Retter&#8221;):</strong> Wähle Dieter Reiter. Er hat die Hebel der Verwaltung bereits in der Hand und den Projektversuch für die E1 unterschrieben. Er ist die Wahl für „Surfen ab morgen“.</p>
<p><strong>Für die beste Infrastruktur (&#8220;Modernisierer&#8221;):</strong> Wähle Dominik Krause. Wenn du Duschen, Licht und eine professionelle Einbettung in den Sportpark München willst, bietet er das visionärste Programm.</p>
<p><strong>Für maximale Freiheit (&#8220;Entbürokratisierer&#8221;):</strong> Wähle Clemens Baumgärtner. Er ist der Richtige, wenn du willst, dass die Stadt den Surfern weniger Vorschriften macht und den Sport als Wirtschaftsfaktor fördert.</p>
<p><img src="https://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-King-Munich.jpg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Wer wird München zukünftig regieren?</em></p>
<h2>Wer wird am Konkretesten?</h2>
<p>Wenn man den aktuellen Text der IGSM zur Kommunalwahl 2026 betrachtet, lässt sich eine klare Rangfolge in der Konkretheit feststellen. In diesem Wahlkampf drehen sich die Fragen vor allem um die Krise an der Eisbachwelle (E1), die nach der Bachauskehr 2025 nicht mehr surfbar war, und die dauerhafte Sicherung der Floßlände. Hier ist die Analyse, wer am konkretesten wird:</p>
<h3>Dieter Reiter (SPD) – Der &#8220;Umsetzungs-Konkrete&#8221;</h3>
<p>Wie schon 2020 nutzt Reiter seinen Amtsbonus. Er wird im aktuellen Kontext am konkretesten, weil er bereits vollendete Tatsachen und unterschriebene Verträge vorweisen kann:</p>
<ul>
<li>Eisbachwelle: Er hat im Januar 2026 einen konkreten Projektversuch zur Wiederherstellung der Welle vereinbart. Er nennt klare Bedingungen: Die Stadt übernimmt die statische Untersuchung, während die IGSM die Haftung trägt.</li>
<li>Floßlände: Hier verweist er auf den öffentlich-rechtlichen Vertrag von 2024, der die Surfzeiten dauerhaft gesichert hat. Seine Antworten basieren nicht auf &#8220;Wir sollten&#8221;, sondern auf &#8220;Wir haben/werden tun&#8221;.</li>
</ul>
<h3>Dominik Krause (Grüne) – Der &#8220;Struktur-Konkrete&#8221;</h3>
<p>Dominik Krause wird vor allem bei neuen Projekten und Rahmenbedingungen konkret:</p>
<ul>
<li>Infrastruktur: Er fordert sehr spezifisch eine &#8220;Professionalisierung der Surf-Infrastruktur&#8221; (z.B. Umkleiden, Lichtanlagen).</li>
<li>Ökologie: Er verbindet das Surfen am konkretesten mit dem Thema Gewässerschutz und Renaturierung der Isar, bleibt aber bei der technischen Lösung für die E1 etwas vager als Reiter, da er die Verantwortung primär beim Baureferat sieht.</li>
</ul>
<h3>Clemens Baumgärtner (CSU) – Der &#8220;Wirtschafts-Konkrete&#8221;</h3>
<p>Baumgärtner nähert sich dem Thema über die Bedeutung für den Standort München:</p>
<ul>
<li>Tourismus &amp; Marketing: Er wird konkret bei der Frage, wie München als &#8220;Surf-Hauptstadt&#8221; vermarktet werden soll.</li>
<li>Bürokratie: Sein konkretestes Versprechen ist die &#8220;Entschlackung der Genehmigungsverfahren&#8221; für Vereine wie die IGSM. Er bleibt jedoch bei den wasserbaulichen Details (wie Kubikmeter-Zahlen) hinter Reiter zurück.</li>
</ul>
<h3>Fazit: Wer ist der Gewinner an Konkretheit?</h3>
<p>Am konkretesten ist Dieter Reiter. Das liegt vor allem daran, dass er im Januar 2026 (kurz vor der Wahl) den &#8220;Eisbach-Kompromiss&#8221; ausgehandelt hat. Während andere Kandidaten darüber sprechen, was man tun könnte, liefert er im Text der IGSM bereits das fertige Eckpunktepapier für den Projektversuch.</p>
<h3>Die &#8220;München-Liste&#8221; (Dirk Höpner) und kleinere Parteien</h3>
<p>Diese werden oft noch deutlicher in ihren Forderungen (z.B. &#8220;Surfen überall erlauben&#8221;), sind aber in der darauffolgenden Umsetzungserklärung (Haftung, Kosten, Statik) meist weniger konkret als die drei Hauptkandidaten.</p>
<h2>Zukunftsvisionen</h2>
<p>Wenn man die Versprechen der Kandidaten für die Wahl 2026 vergleicht, gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen konkreten Zusagen (was jetzt schon passiert) und weitreichenden Zukunftsvisionen (was alles noch kommen könnte). Wer am meisten verspricht – und was genau:</p>
<h3>Dieter Reiter (SPD) – Verspricht die &#8220;Sicherstellung&#8221;</h3>
<p>Reiter ist in der Position, dass er bereits im Januar 2026 den Eisbach-Kompromiss geschlossen hat. Er verspricht am meisten im Hinblick auf die unmittelbare Umsetzung:</p>
<ul>
<li>Eisbach (E1): Er verspricht, dass die Stadt die statische und technische Prüfung übernimmt, damit die Welle dauerhaft wiederhergestellt wird.</li>
<li>Haftung: Er stellt in Aussicht, dass die Stadt nach einem erfolgreichen Pilotversuch die volle Verantwortung (und damit das Risiko) für den Betrieb übernehmen könnte – ein riesiges Versprechen, da die Haftung bisher das Hauptproblem war.</li>
</ul>
<h3>Dominik Krause (Grüne) – Verspricht die &#8220;Professionalisierung&#8221;</h3>
<p>Krause geht über die bloße Reparatur bestehender Wellen hinaus. Er verspricht am meisten bei der Infrastruktur drumherum:</p>
<ul>
<li>Surf-Infrastruktur: Er verspricht den Ausbau von Umkleiden, Lichtanlagen für das Surfen am Abend und eine bessere Einbindung in das Stadtkonzept.</li>
<li>Neue Wellen: Er ist derjenige, der am offensten für die Prüfung weiterer Surf-Standorte in München (z. B. an anderen Isar-Schwellen) spricht, sofern diese ökologisch verträglich sind.</li>
</ul>
<h3>Clemens Baumgärtner (CSU) – Verspricht die &#8220;Entbürokratisierung&#8221;</h3>
<p>Baumgärtner verspricht am meisten, wenn es um die Freiheit der Surfer geht:</p>
<ul>
<li>Weniger Regeln: Sein Kernversprechen ist die &#8220;Entschlackung&#8221;. Er will, dass die IGSM und andere Vereine weniger mit dem KVR und anderen Ämtern kämpfen müssen.</li>
<li>Marketing-Boost: Er verspricht, das Surfen noch stärker als internationales Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort München zu nutzen, was indirekt mehr Fördermittel bedeuten könnte.</li>
</ul>
<h3>Fazit: Wer am meisten &#8220;verspricht&#8221;</h3>
<ul>
<li><strong>Quantitativ (Zukunftsvisionen):</strong> Hier verspricht Dominik Krause am meisten. Sein Ansatz ist es, München zu einer echten &#8220;Surf-Stadt&#8221; mit professioneller Infrastruktur und potenziell neuen Wellen zu machen.</li>
<li><strong>Qualitativ (Direkte Hilfe):</strong> Hier verspricht Dieter Reiter am meisten, da er das existenzielle Problem der Eisbach-Surfer (die kaputte Welle) durch einen offiziellen Projektversuch bereits jetzt löst.</li>
<li><strong>Wichtiger Hinweis:</strong> Die kleineren Parteien und Listen (wie die München-Liste) versprechen oft sogar &#8220;Surfen auf allen Isar-Wellen&#8221;, allerdings meist ohne einen konkreten Plan zur technischen Umsetzung oder Finanzierung.</li>
</ul>
<p><img src="https://riverbreak.com/wp-content/uploads/Munich-Eisbach-river-wave-bottom.jpg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Was wurde am Grund der Eisbachwelle verändert?</em></p>
<h2>Faktencheck</h2>
<p>Wir von Riverbreak haben uns aber nicht nur auf die KI verlassen. Deshalb hier ein Faktencheck zu einer Aussage von Dominik Krause , die wir nicht nachvollziehen konnten:</p>
<p>Dominik Krause (Die Grünen) sagt im Interview mit der IGSM :</p>
<p><em>„Ich kann das Anliegen der Surfer*innen gut nachvollziehen, sich hier möglichst frei und unreguliert bewegen zu wollen. Gleichzeitig muss aber auch die Sicherheit der Surfer*innen und von potentiell benötigten Rettungskräften im Einsatz berücksichtigt werden. </em></p>
<p><em>Die Staatsanwaltschaft hat nach dem tödlichen Surfunfall unmissverständlich klargemacht, dass eine Rückkehr zur Allgemeinverfügung von 2010 für uns als Stadt rechtlich nicht mehr möglich sein wird.“</em></p>
<p>Entweder er ist sehr schlecht informiert, oder er verzerrt etwas. Beides ist nicht akzeptabel. Um dies zu prüfen, wurde eine Anfrage von Dritten an die Staatsanwaltschaft geschrieben. Deren Antwort wurde uns als Surfmagazin zugespielt. Unserem Verständnis nach hat die Staatsanwaltschaft der Stadt München keine konkreten Vorgaben, Hinweise oder Empfehlungen zur Gefahrenabwehr geäußert. Auch hatten wir die Staatsanwaltschaft so verstanden, dass die Entscheidung über eine etwaige Wiedereröffnung der Eisbachwelle allein der Stadt München obliegt. So wie wir die Antwort der Staatsanwaltschaft interpretieren, sieht die Staatsanwaltschaft in dieser Frage mangels Zuständigkeit bei sich keine Notwendigkeit der Stadt München etwas zu empfehlen.</p>
<p>Daraus könnte man herauslesen, dass die Verschärfungen nicht von der Staatsanwaltschaft gefordert wurden, sondern mutmaßlich auf den Rat eines externen Gutachters gewachsen sind, den das RKU trotz des Statements der Staatsanwaltschaft beauftragt hat.</p>
<p>Beim Lesen der Antworten aller Kandidaten auf der IGSM Hompage hatten wir das Gefühl, dass uns alle Politiker nach dem Mund reden. Deshalb bleibt nur ein Bauchgefühl, wer am motiviertesten ist. Da der CSU-Kandidat für das Bürgermeisteramt und der CSU-Kandidat für ein Stadtratsmandat von sich aus auf uns zukamen, und wir diesen nicht hinterherlaufen mussten, genießen beide einen gewissen Vertrauensvorschuss. Theoretisch stellt das linksdenkende Surfer vor ein Problem, wenn man eine Wahlempfehlung für Konservative aussprechen müssen.</p>
<p>Vielleicht wäre aus pragmatischer Sicht diese Wahlkampfempfehlung sinnvoll? In der Kommunalpolitik werden keine Bundesgesetzte gemacht. Dort wird nicht über Migration, Außenpolitik und Vermögensverteilung entschieden. In der Kommunalpolitik geht es oft um pragmatische Lösungen, die das Leben der Bürger erleichtern.</p>
<p>Und wenn euch die Antwort eines Kandidaten einer kleineren Partei gefällt, dann gebt diesem eure Stimme. In der Kommunalpolitik gibt es keine 5% Hürde. Also gibt es auch keine verschenkten Stimmen.</p>
<p>Und euer Leben besteht nicht nur aus Surfen. Wir als Surfmagazin können die Antworten der Politiker vor allem in Bezug auf das Themenfeld &#8220;Flusssurfen&#8221; einordnen. Darin sind wir Experten. Ob der Kandidat, der am meisten für Surfer tun wird, auch in anderen Punkten eure Wahl ist, können wir nicht beurteilen.</p>
<p>Wichtig ist uns nur, dass ihr wählen geht. Nutzt eure Möglichkeit euch zu beteiligen. Die nächste Möglichkeit ist erst wieder in 6 Jahren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tulsa Wave Park</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 13:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RB Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spots]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Tulsa Wave Park is located along the river below the Williams Crossing pedestrian bridge. With seven different zones, users can kayak, surf, and tube-float. Spot Details Country: USA, OklahomaNearest town/city: TulsaRiver: Arkansas RiverAddress: 2121 S. Columbia Ave., Suite 205, Tulsa, OK 74114Latitude: 36.1209908Longitude: -95.9862747 Weather in Tulsa Currently Currently Currently Spot Location Back to River Surf </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tulsa Wave Park is located along the river below the Williams Crossing pedestrian bridge. With seven different zones, users can kayak, surf, and tube-float.<br />
<h3>Spot Details</h3>
<p><b>Country: </b>USA, Oklahoma</br><b>Nearest town/city: </b>Tulsa</br><b>River: </b>Arkansas River</br><b>Address: </b>2121 S. Columbia Ave., Suite 205, Tulsa, OK 74114</br><b>Latitude: </b>36.1209908</br><b>Longitude: </b>-95.9862747<br />
<h3>Weather in Tulsa</h3>
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<h3>You know more about Tulsa Wave Park?</h3>
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		<item>
		<title>Eisbach Surfers Fight for Their Right to Surf</title>
		<link>https://riverbreak.com/people/interviews/eisbach-surfers-are-fighting-for-their-right-to-surf/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2025 05:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbach]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Münchner Surfer verfassten einen Brief an den Oberbürgermeister und sammelten 3.600 Unterschriften innerhalb von 24 Stunden. Sie fordern eine Freigabe der berühmten Welle. Seit Ende April ist der Zugang zur berühmten Eisbachwelle in München durch Zäune versperrt. Schilder weisen darauf hin, dass Surfen dort bis auf Weiteres verboten ist. Strafen in einer Höhe von bis </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
<div class="one_third last"></div>
<div class="clearboth"></div>
<p><strong>Münchner Surfer verfassten einen Brief an den Oberbürgermeister und sammelten 3.600 Unterschriften innerhalb von 24 Stunden. Sie fordern eine Freigabe der berühmten Welle.</strong></p>
<p>Seit Ende April ist der Zugang zur berühmten Eisbachwelle in München durch Zäune versperrt. Schilder weisen darauf hin, dass Surfen dort bis auf Weiteres verboten ist. Strafen in einer Höhe von bis zu 50.000 Euro können bei Zuwiderhandlung verhangen werden.</p>
<p>Vorangegangen war ein tödlicher Unfall einer Surferin. Ihre Leash hatte sich am Grund verhangen. Das Wasser wurde nach dem Unfall abgelassen und die Polizei suchte den Grund nach der Ursache ab. Gefunden wurde nichts. Dennoch ist das Surfen seitdem dort verboten.</p>
<p>Wir haben zu diesem Thema ein fiktives Interview mit einem Eisbach-Pioneer geführt (*). Wir sprechen darin über Localism, Regulation und Leashes. Für dieses Gespräch nennen wir unseren fiktiven Interviewpartner &#8220;W&#8221;. Das ist nicht sein echter Name.</p>
<h4><em>Warum surfst du, solange ich dich kenne, schon immer ohne Leash am Eisbach?</em></h4>
<p>Kumpels von mir waren hängen geblieben, aber konnten sich selbst befreien. Dies hatte mich dazu bewogen, seitdem ohne Leash zu surfen. Schau mal da kommen heutzutage Leute zum Eisbach, die können kein 50 Meter joggen. Diese Leute haben Angst, dass sie ohne Leash ihrem Surfbrett nicht nachschwimmen können. Ich kann schwimmen und habe mein Surfbrett noch jedes Mal erwischt. Weitere Vorteile sind für mich eine höhere Geschwindigkeit auf der Welle ohne Leash. So eine Leash ist ja auch ein Bremsklotz, den du durchs Wasser schleifst.</p>
<h4><em>Wann hast du am Eisbach angefangen zu surfen?</em></h4>
<p>Anfang der 90er Jahre. Da gab es die Balken am Eisbach noch gar nicht. Ab einem bestimmten Wasserstand im Bach war das gesamte Becken, wo wir heutzutage anstehen überflutet und Kehrwasser hat die Welle zusammenbrechen lassen. Die Welle war deshalb nur an 100 Tagen im Jahr surfbar. Die restlichen Tage war nur Weißwasserchaos.</p>
<h4><em>Wie war euer Sicherheitsbewusstsein am Eisbach in den Anfangsjahren? Welche Sicherheitsvorkehrungen hattet ihr damals vorgenommen?</em></h4>
<p>Ehrlich gesagt keine. Wir haben uns in Surfshops wie dem <em>Blue Wave</em> von Didi Wallauer handelsübliche Leashes fürs Meer gekauft. Am Meer willst du, dass deine Leash bombensicher hält wenn du gewaschen wirst. Du willst nicht deinem Surfboard, wenn die Leash reißt gegen die Strömung hinterherschwimmen müssen. Vor allem nicht, wenn du an Spots 200 Meter entfernt von der Küste mitten im Ozean bist. Irgendwann später haben wir kapiert, dass wir unsere Leashes für den Fluss präparieren müssen. Am Fluss ist es kein Problem sein Surfboard zu verlieren, falls die Leash reißt. Wer schwimmen kann, erwischt es auch wieder. Damals hatten wir angefangen unsere Leashes mit Kabelbindern zu manipulieren oder ohne Leash zu surfen.</p>
<h4><em>Welche beinahe Unfälle mit Leashes hattest du in deinen Jahrzehnten am Bach erlebt?</em></h4>
<p>Es waren nicht viele. Und zum Glück sind alle gut ausgegangen und niemand war bisher ertrunken. Wenn die Leute am Rand hängengeblieben waren, konnten wir anderen sie vom Ufer weg aus der Strömung ziehen. Diejenigen, welche mit Kabelbinder präparierte Leashes hatten, waren nach einigen Sekunden sowieso gerissen. Im Film <em>Keep Surfing</em> erzählt einer der Surfer wie er seine Tochter rauszieht. Man muss aber wissen, dass sich die Szene an der Floßlände abgespielt hatte. Der Regisseur des Filmes hatte sich entschieden, ihn im Nachgang von seiner Rettungsaktion am Eisbach erzählen zu lassen. Dadurch entstand das Bild, diese Rettungsaktion hätte sich am Eisbach zugetragen. An der Floßlände ist eine Rettungsaktion leichter, weil dort das Wasser nur hüfthoch ist. Jedes Mal, wenn ein Schwimmer am Eisbach gestorben war, druckten die Zeitungen Bilder von uns Surfern. Dies hat zu einem verzerrten Bild in der Öffentlichkeit geführt.<br />
<img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Eisbach-Spray.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Du bist immer als gutes Vorbild, der ohne Leash surfte vorangeschritten. Konntest du durch deine Vorbildfunktion andere Surfer animieren dir in diesem Punkt nachzufolgen?</em></h4>
<p>Ja, einige wenige schon. Ich möchte jetzt hier keine Namen nennen, weil ich nicht weiß, ob ihnen dies recht ist. So viel sei aber gesagt. Einer der berühmtesten Surfer ohne Leash am Eisbach hat eine tragende Filmrolle in <em>Keep Surfing</em> gespielt. Er war derjenige der mit Aerials am Eisbach in den 90er Jahren angefangen hatte. Ich denke für seine hohen Sprünge hat es ihm geholfen, ohne Leash als Bremsklotz genug Speed aufbauen zu können.</p>
<h4><em>Ich hatte dich nie als Missionar erlebt, der andere überzeugen wollte, ohne Leash zu surfen. Inwieweit teilst du meinen Eindruck?</em></h4>
<p>In den 90er Jahren konnten wir unten im Becken unsere Regeln durchsetzen. Es gab keine Handykameras und kein Social Media. Niemand hatte uns angezeigt, wenn wir den Eisbach reguliert hatten. Als du mich nach der Jahrtausendwende kennen lerntest, war ich altersmilder geworden. Du kannst vielleicht auf 100 Leute einwirken. Bei 1.000 Leuten bist du machtlos. Ich hatte irgendwann resigniert.</p>
<h4><em>Warum denkst du, hatte sich dein Vorbild ohne Leash zu surfen, bei der Mehrheit der Eisbach-Surfer bisher nicht durchgesetzt?</em></h4>
<p>Faulheit dem Brett hinter herzuschwimmen und die Angst, das Brett öfters reparieren zu müssen, wenn es in der Walze hängen bleibt und von dort gegen die Wände geschleudert wird – denke ich sind Gründe für manche Surfer. Und dann ist da der Lemming-Effekt. Anfänger sehen 99% der etablierteren Eisbachsurfer mit Leash und machen dies unreflektiert nach. In den 90er Jahren war es für uns auch kein Problem zu surfen, wenn hinter uns ein Brett des Vorgängers noch in der Walze hing. Wir waren sichere Surfer, die keine Angst hatten, mit dem Brett des Vorgängers zu kollidieren. Heutzutage hat die Hälfte der Eisbachsurfer Angst zu surfen, wenn ein Brett hinter Ihnen in der Walze hängt. Weil sie selbst nicht die Fähigkeit besitzen, kontrolliert zu surfen und selbstbestimmt die Welle zu verlassen. Sie sind ihrem Schicksal ausgeliefert, wenn sie ins Wasser fallen. Das lässt sie beim Einstieg zaudern, wenn ein Brett in der Walze hängt. Dann warten sie – was wiederum zu Frust und schlechter Stimmung bei allen Surfern führt. Würde die aktuelle Generation ihre Hausaufgaben machen und vernünftig auf anderen Flusswellen den Sport erlernen, hätten wir dieses Problem nicht.</p>
<h4><em>Was ist deine Meinung zu präparierten Leashes?</em></h4>
<p>Alles besser als mit einer handelsüblichen Leash fürs Surfen am Meer. Aber solange wir Locals mit Leash surfen, werden Anfänger dies nachmachen. Und der Anfänger sieht nicht ob die Leash von uns Locals präpariert ist. Er wird sich eine handelsübliche Leash kaufen und denken er macht nichts falsch, weil er es so bei den Locals gesehen hat. Es sind zu viele Surfer heutzutage am Eisbach als das wir sie alle aufklären können. Deshalb möchte ich gerne den Lemming-Effekt nutzen . Wenn 99 % der Locals ohne Leash surfen würden, werden Anfänger unserem Vorbild folgen. Wenn Anfänger keine Leash hernehmen, können sie nichts falsch machen.</p>
<h4><em>Welche Art von Selbstregulierung durch Locals findest du für einen Spot wie den Eisbach sinnvoll?</em></h4>
<p>Hey wir hatten die Welle plattgemacht, als Kelly Slater dort surfen wollte. Kleine Modifikationen und aus einer grünen Welle wird eine Weißwasser Walze. Nur weil du Kelly Slater bist, heißt dies nicht, dass du Flusssurfen kannst. Was ist denn das Gegenteil von Regulation durch Locals? Junggesellenabschiede mit reichlich Alkohol und der Bräutigam muss als vollkommen unsportlicher Mensch probieren, die Eisbachwelle zu reiten, obwohl er im echten Leben ein Bürohengst ist.</p>
<p>Tik Tok Challenge, Nacktsurfen im Winter. Kommerzielle Surfschule am Eisbach. Kindergeburtstage am Eisbach und die lieben Kleinen werden mit Schwimmflügel in die Welle gehoben.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Eisbach-Wave-Postcard.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Wieweit hat die Eisbach-Szene die Gefahr in der jüngsten Vergangenheit vor dem aktuellen Unfall ernst genommen?</em></h4>
<p>Leider viel zu wenig. Die Selbstregulation funktioniert seit ca. 5 Jahren nicht mehr. Als der Surfverein IGSM vor 10 Jahren gegründet wurde, hatte der damalige Vorsitzende die Selbstregulation sehr ernst genommen und praktiziert. Seine Nachfolger leider nicht mehr. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf. Deshalb findest du heute fast keinen Surfer mehr, der noch Selbstregulation praktiziert. Weil es die Vorstände auch nicht tun.</p>
<h4><em>Gibt es etwas, was du der aktuellen Eisbach-Szene als &#8220;Elder Statesman&#8221; gerne mit auf den Weg geben würdest?</em></h4>
<p>Selbstregulation ernst nehmen. Auch wenn man sich dafür zum Buhmann machen muss. Nur weil du von allen gemocht werden willst, bringt dir das die Eisbach-Welle nicht zurück. Ohne Leash als gutes Vorbild vorangehen. Nicht spalten lassen. Nur weil irgendwer sich bei Instagram &#8220;Wellenreitverband&#8221; nennt, hat diese Person noch lange keine Legitimation. Legitimation erwirbst du dir durch deine Jahre an der Welle und dein Können am Brett. Folgt dieser Person nicht bei Instagram und gebt ihr keine Bühne. Einfach ignorieren. Leute die Scheindebatten führen und sich als &#8220;Eisbachretter&#8221; inszenieren, instrumentalisieren das Thema, ohne dass sie Lösungen schaffen.</p>
<h4><em>Hattest du beim Nightsurfen eine Leash benutzt?</em></h4>
<p>Gute Frage. Nightsurfen ohne Leash birgt natürlich die Gefahr, das Brett zu verlieren. Wer will, kann sein Brett elektrifizieren mit Licht. Wenn 99% der Locals – ob bei Tag oder Nacht – ohne Leash surfen, würde sich die Problematik mit Anfängern in der Nacht nicht ergeben. Nur wer das Vertrauen in seine surferischen Fähigkeiten hat, dass Brett sehr schnell zu erwischen, würde dann noch des Nachts surfen gehen.</p>
<h4><em>Der aktuelle Unfall am Eisbach hat ein riesengroßes Medienecho erzeugt. Wie ordnest du dies ein?</em></h4>
<p>1,5 Millionen Zuschauer zieht der Eisbach jährlich an. Er ist eine von Bayerns Top 5 Touristenattraktionen. Alle lieben diesen Ort. Es ist schön zu sehen, welchen großen Rückhalt dieser Ort in der Bevölkerung besitzt. Bei der Unterschriftenaktion vor 18 Jahren zur &#8220;Rettung der Eisbachwelle&#8221; wurden 30.000 Unterstützer gefunden. Es fühlt sich so an, als ob eine kleine Provinzband riesengroße ausverkaufte Hallen bei Konzerten füllen würde.</p>
<h4><em>Welche Strategie würdest du der Politik und den Surfern im Umgang mit Unfällen am Eisbach empfehlen?</em></h4>
<p>Die Politik soll neue Flusswellen bauen. Nicht jeder Surfer will am Eisbach surfen. Wenn es Alternativen zum Eisbach gibt, können dort Unfälle vermieden werden.</p>
<p>Unterschreibt alle den offenen Brief an den Bürgermeister.</p>
<p>Hier ist der Brief:<br />
<a href="https://drive.google.com/file/d/1ZRYdySsNspcZS0zvI1CIWUXEeo_0HX8C/view?usp=drivesdk" target="_blank">https://drive.google.com/file/d/1ZRYdySsNspcZS0zvI1CIWUXEeo_0HX8C/view?usp=drivesdk</a></p>
<p>Und hier könnt ihr unterschreiben:<br />
<a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd6IDUQcZvfJac1CpBrskku8P1YQ6mivKZvR3oJXz8dsXKilw/viewform" target="_blank">https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd6IDUQcZvfJac1CpBrskku8P1YQ6mivKZvR3oJXz8dsXKilw/viewform</a></p>
<p>Werdet aktive Mitglieder beim Münchner Surfverein IGSM. Bei der letzten Mitgliederversammlung waren 20 Personen da. Dies ist ein Armutszeugnis für einen Verein mit über 700 Mitgliedern.</p>
<h4><em>Es gibt jetzt seit 25 Jahren Münchner Surfvereine, welche die Belange der Flusssurfer gegenüber der Politik vertreten. Verschiedene Vereinsvorstände prägten das Amt durch ihre Prioritätensetzung. Was sind für dich die aktuellen Hauptakzente, welche der Münchner Surfverein priorisieren muss?</em></h4>
<p>Das Schweigen der IGSM halte ich für einen Fehler. Der Münchner Surfverein IGSM hat sich vor zwei Jahren von der Stadt München in eine ungünstige Verhandlungsposition drängen lassen. Damals wurde er aufgefordert, die Betreiberrolle für die Floßlände zu übernehmen. Nachdem er sich auf diesen Deal eingelassen hatte, ist er jetzt noch abhängiger von der Stadtverwaltung. Jetzt traut er sich nicht die Stadtverwaltung wegen dem Eisbachverbot zu kritisieren. Deshalb wäre es wichtig, dass der Surfverein die Betreiberschaft für die Floßlände kündigt. Nur so hätte er jetzt die Möglichkeit unabhängig und ohne Angst die Stadt zu kritisieren.</p>
<p>Ich meine, die Mehrheit der Münchner Surfer war bisher am Eisbach anzutreffen. Nur um wegen einer Minderheit, die an der Flosslände surft, die Stadtverwaltung nicht zu verärgern, halte ich für undemokratisch. Erste Auswüchse sind, dass der Surfverein die Kommentarfunktion auf seiner Instagram Seite (teilweise) deaktiviert hat. Es geht nicht darum, die Nutzer der einzelnen Wellen gegeneinander auszuspielen. Aber wenn sich ein Surfverein mehr als untergeordnete Behörde der Stadtverwaltung definiert, welche ihren Vorgesetzten nicht kritisiert, haben wir ein Problem. Der Surfverein muss wieder ein Lobbyverein werden, der sich selbst keine Maulkörbe gibt.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Eisbach-Wave-Lineup.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Sollten deiner Meinung nach zukünftige Vereinsvorstände Eisbachsurfer sein und ein Standing in der Szene am Bach haben?</em></h4>
<p>Unbedingt. Die Selbstregulierung hat 10 Jahre gut funktioniert, als der erste Vereinsvorsitzende aktiver Eisbachsurfer war. Der nächste Vorsitzende braucht unbedingt wieder ein Standing am Eisbach. Nur so kann er mit guter Vorbildfunktion vorangehen. Es hat niemand gesagt, dass dieses Amt leicht zu bewältigen ist. Es reicht dafür nicht nur Beach-Cleanups und Surfboard-Flohmärkte zu veranstalten. Dinge, die alle gut finden. Dieses Amt bringt es mit sich, dass man auch mal polarisiert und unbequeme Wahrheiten aussprechen muss. &#8220;Everybodys Darling ist Everybodys Depp&#8221;. Wir brauchen einen zukünftigen Vorsitzenden mit Ecken und Kanten. Er muss nach Aussen aber auch nach Innen in die Szene unbequem wirken. Jemanden der auch mal ruppig ist. Genauso wie es die Eisbachwelle auch ist.</p>
<h4><em>Für den Worstcase wenn der Eisbach gesperrt bleibt. Wie kann ein Leben ohne Eisbachsurfen funktionieren?</em></h4>
<p>Hm, vielleicht Didgeridoos bauen. Sardinien soll auch gute Wellen haben.</p>
<p>* <em>Dieses Interview ist rein fiktiv und hat so niemals stattgefunden. Die fiktive Interviewform dient der kreativen Wiedergabe unterschiedlicher Sichtweisen auf die vielfältigen Themen des Eisbachsurfens.</em></p>
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		<title>Commercial Wave Pools or River Waves – Europe, Quo Vadis?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 14:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In Freiburg, Lyon, München, Luzern und Zürich wurden Wavepools ( Stationary Waves) errichtet, obwohl es in allen Städten  Welleninitiativen gab, die sich für den Bau von Flusswellen eingesetzt hatten. Jetzt kommt aus dem Münchner Rathaus der Vorschlag eine Seewelle zu errichten, die pumpenbetrieben wäre. Wir haben mit einem Politiker aus München gesprochen, der dies nicht </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
<div class="one_third last"></div>
<div class="clearboth"></div>
<p><strong>In Freiburg, Lyon, München, Luzern und Zürich wurden Wavepools ( Stationary Waves) errichtet, obwohl es in allen Städten  Welleninitiativen gab, die sich für den Bau von Flusswellen eingesetzt hatten. Jetzt kommt aus dem Münchner Rathaus der Vorschlag eine Seewelle zu errichten, die pumpenbetrieben wäre. Wir haben mit einem Politiker aus München gesprochen, der dies nicht gut findet und andere Pläne hat.</strong></p>
<h4><em>Kannst du dich bitte kurz vorstellen?</em></h4>
<p>Ich bin Florian Schönemann, Maschinenbauingenieur und Stadtrat der Münchner Grünen, und setze mich leidenschaftlich für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein. Mein politischer Fokus liegt auf Verkehrs-, Umwelt-, Klima- und Sportpolitik. Zudem bin ich selbst sportlich aktiv – ob in den Bergen als DAV Ski-/Hochtourenführer oder Mountainbike Guide oder z.B. auf dem Wasser als Kitesurfer – und weiß, wie wichtig gute Bedingungen für Outdoor-Sport sind.</p>
<h4><em>Warum setzt du dich persönlich für die Münchner Flusssurfer*innen ein? Welchen Bezug hast du zu dem Thema?</em></h4>
<p>Flusssurfen ist nicht nur ein Sport, sondern auch Teil der Münchner Identität. Es verbindet Natur, Kreativität und Gemeinschaft. Ich setze mich dafür ein, dass dieser Sport auch in Zukunft frei zugänglich bleibt und dass wir neue, nachhaltige Flusswellen in München schaffen.</p>
<h4><em>Die Grünen im Münchner Stadtrat haben uns Surfer bisher zu wenig unterstützt. Beim Kampf ums Wasser für die Floßlände-Welle wart ihr bisher immer der Bremsklotz. Warum sollen wir euch glauben, dass ihr uns zukünftig unterstützen wollt?</em></h4>
<p>Ich verstehe euren Frust, aber uns ging es nie darum, euch auszubremsen – sondern darum, eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist. Bei der Floßländewelle mussten wir zwischen den Interessen der Surfer*innen und der Stadtwerke München (SWM) abwägen, die mit der Wasserkraftanlagen Strom für München erzeugen. Hier wurde ein Kompromiss gefunden, der Surfzeiten ermöglicht, ohne die erneuerbare Energieerzeugung massiv zu beeinträchtigen. Natürlich wäre es wünschenswert, noch mehr Surfzeiten zu haben, aber solange die Energiewende in München nicht abgeschlossen ist, brauchen wir die Wasserkraft als zuverlässige Stromquelle. Würden wir den Stadtwerken mehr Wasser für das Surfen entziehen, müsste die Stadt die Einnahmeausfälle ausgleichen – was ebenfalls eine Herausforderung wäre.</p>
<p>Wichtig ist: Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass das Flusssurfen in München weiter ausgebaut wird. Mit der dritten Eisbachwelle im Tucherpark wollen wir eine neue, nachhaltige Möglichkeit schaffen, um mehr Surfmöglichkeiten unabhängig von der Wasserkraftnutzung zu ermöglichen.</p>
<h4><em>Die SPD will eine pumpenbetriebene Welle im Olympiapark errichten. Warum seid ihr als Grüne dagegen?</em></h4>
<p>Unser Ziel ist es, ressourcenschonende und umweltfreundliche Lösungen für den Flusssport zu finden. Pumpenbetriebene Wellen sind energieintensiv und stehen im Widerspruch zu unseren Klimazielen. Außerdem gibt es bereits ein großes Angebot an kommerziellen Wellen: Europas größte künstliche Welle ist am Münchner Flughafen entstanden, und mit der bestehenden Anlage bei Jochen Schweizer im Süden der Stadt ist bereits eine Alternative für diejenigen vorhanden, die auf künstliche Wellen ausweichen wollen. Unser Fokus liegt auf echten Flusswellen, die nachhaltig und kostenlos zugänglich sind.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Florian-Schoenemann-Flusswelle-Surfboard-Muenchen.jpg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Florian Schönemann, Maschinenbauingenieur und Stadtrat der Münchner Grünen</em></p>
<h4><em>Die SPD argumentiert, dass der Flusswellenbau in Deutschland von der Bürokratie ausgebremst wird. Die SPD möchte lieber schnell auf pumpenbetriebenen Wellen surfen, als mit ungewissem Ausgang auf neue Flusswellen zu warten. Was entgegnet ihr der SPD?</em></h4>
<p>Wir sehen die bürokratischen Herausforderungen ebenfalls und setzen uns dafür ein, sie abzubauen. Aber statt auf energieintensive, künstliche Lösungen zu setzen, sollten wir nachhaltige Flusswellen schneller umsetzen. Die dritte Eisbachwelle im Tucherpark zeigt hoffentlich, dass es möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.</p>
<h4><em>Die SPD sieht kein Problem in der Errichtung von kommerziellen Wellen. Wie seht ihr dies?</em></h4>
<p>Wir möchten, dass Flusssurfen ein freier, für alle zugänglicher Sport bleibt. Kommerzielle Wellen sind nicht per se schlecht, aber München hat bereits ausreichend Angebote in diesem Bereich – mit dem neuen Surf Park am Flughafen und der Jochen-Schweizer-Welle. Statt öffentliche Gelder für weitere künstliche Wellen auszugeben, sollten wir uns darauf konzentrieren, natürliche Flusswellen zu fördern.</p>
<h4><em>Augsburg, Nürnberg und Hannover haben Flusswellen gebaut. Warum hat es in München bisher nicht geklappt, neue Flusswellen zu bauen?</em></h4>
<p>Ein wichtiger Unterschied ist, dass diese Städte vorher gar keine Flusswellen hatten – sie konnten also auf der sprichwörtlichen grünen Wiese planen. In München gibt es am Eisbach bereits etablierte Surfspots, aber der Platz für neue Wellen ist sehr begrenzt, da unsere Bäche vergleichsweise klein sind.</p>
<p>In der Isar wird derzeit die Machbarkeitsstudie für eine Surfwelle an der Wittelsbacher-Schwelle ausgearbeitet. Allerdings kann dieses Projekt in der aktuellen Haushaltslage keinesfalls von der Stadt allein finanziert werden. Für die Realisierung braucht es einen großen Sponsor, der das Projekt finanziell unterstützt, sowie einen Verein, der die Welle betreut und die Sicherheit der Surfer*innen in der Isar gewährleistet.</p>
<h4><em>Kannst du uns Wahlkampfversprechen machen? Wenn wir Surfer euch wählen, wie viel Steuergeld werdet ihr für den Flusswellenbau einsetzen?</em></h4>
<p>Ich kann versprechen, dass wir das Thema aktiv vorantreiben. Die Finanzierung muss natürlich in den städtischen Haushaltsplan passen, aber wir setzen uns dafür ein, dass öffentliche Gelder gezielt in nachhaltige Flusswellen-Projekte wie die dritte Eisbachwelle investiert werden.</p>
<h4><em>Wenn ihr Grünen die nächste Bürgermeisterwahl gewinnt, erwarten wir von euch den Bau von Flusswellen. Bis in welches Jahr können wir mit der Fertigstellung rechnen?</em></h4>
<p>Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens eine neue Flusswelle in München zu realisieren – mit der dritten Eisbachwelle im Tucherpark als Priorität.</p>
<h4><em>München hat circa 3.000 aktive Flusssurfer*innen. Wie viele Flusswellen bräuchte die Stadt, um den Bedarf zu decken?</em></h4>
<p>Mindestens drei bis vier zusätzliche kleine Flusswellen oder eine große an der Isar wären notwendig, um die Nachfrage zu decken und den Sport weiterzuentwickeln. Die dritte Eisbachwelle im Tucherpark ist dabei ein erster, aber wichtiger Schritt.</p>
<h4><em>Hast du als Stadtrat einen Wunsch an uns Surfer?</em></h4>
<p>Bleibt laut und engagiert euch weiterhin! Politischer Druck und öffentlicher Rückhalt sind entscheidend, um Projekte wie die dritte Eisbachwelle umzusetzen. Ich freue mich über den Austausch mit euch – lasst uns gemeinsam Flusssurfen in München auf das nächste Level bringen!</p>
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		<title>WOKA</title>
		<link>https://riverbreak.com/spots/woka/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 08:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RB Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spots]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>The Waters of Oklahoma and Arkansas (WOKA) Whitewater Park, located in Watts, Oklahoma. WOKA has 8 whitewater features, seasonal rentals, shop and concessions, and shaded viewing. Changing facilities and restrooms are on-site and mountain bike trails are nearby. Spot Details Country: USA, North AmericaNearest town/city: Siloam SpringsRiver: Illinois RiverAddress: 474986 Twin Falls Rd, Watts, OK 74964Latitude: </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>The Waters of Oklahoma and Arkansas (WOKA) Whitewater Park, located in Watts, Oklahoma. WOKA has 8 whitewater features, seasonal rentals, shop and concessions, and shaded viewing. Changing facilities and restrooms are on-site and mountain bike trails are nearby.<br />
<h3>Spot Details</h3>
<p><b>Country: </b>USA, North America</br><b>Nearest town/city: </b>Siloam Springs</br><b>River: </b>Illinois River</br><b>Address: </b>474986 Twin Falls Rd, Watts, OK 74964</br><b>Latitude: </b>36.1336823</br><b>Longitude: </b>-94.5660858<br />
<h3>Weather in Siloam Springs</h3>
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		<item>
		<title>River Surf Summit 2024 – Shaping the Future of River Surfing</title>
		<link>https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 11:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RB Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>This October, Prague once again transformed into the capital of river surfing. From Friday, October 11th, to Sunday, October 13th, the 2nd International River Surfing Summit took place on Prague’s Štvanice Island. Surfers from eight nations, representing a total of 20 river waves and projects, came together to exchange ideas, attend lectures, and surf together. </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>This October, Prague once again transformed into the capital of river surfing. From Friday, October 11th, to Sunday, October 13th, the 2nd International River Surfing Summit took place on Prague’s Štvanice Island. Surfers from eight nations, representing a total of 20 river waves and projects, came together to exchange ideas, attend lectures, and surf together.</strong></p>
<h2>A Meeting Point for Passion and Innovation</h2>
<p>This year, for the first time, participants from the USA and Italy joined the summit, highlighting the increasing internationalization of the river surfing community.</p>
<h2>Day 1: Kick-off with a Night Surf Session</h2>
<p>The first day began with an unforgettable night surf session on the Moldova River. The team led by Martin Leskovjan artistically illuminated the wave on Štvanice Island, creating a unique atmosphere. Surfers from eight nations took the opportunity to ride the waves under the starry sky.</p>
<h2>Day 2: Lectures and Exchange of Experiences</h2>
<p>The second day started with an early-bird surf session, followed by the official opening by the summit initiators, Martin Leskovjan and Janne Paul Schmidt. The subsequent lectures covered a wide range of topics:</p>
<ul>
<li><strong>Martin Leskovjan (CZ)</strong> reported on the creation of the Prague wave, which was realized in record time and with a minimal budget despite numerous complications.</li>
<li><strong>Heiko Heybey (GER)</strong> from Leinewelle presented the current state of their open-source software for surf waves and provided an update on leash safety.</li>
<li><strong>Sandro Santschi (CH)</strong> from Switzerland explained the comprehensive Swiss concept for training river surfing instructors.</li>
<li><strong>Bogac Tur (GER)</strong> from the University of Erlangen-Nuremberg presented their groundbreaking study on safety.</li>
<li><strong>Paul Primus (Boise)</strong> and Ryan Richard (Bend) from the USA gave insights into the history of their waves and current developments in North America.</li>
</ul>
<p>After the informative sessions, participants cooled off with another surf session in the waves of the Vltava River.</p>
<h2>Day 3: Looking to the Future</h2>
<p>On the third day, the surfers focused on the future of the international river wave network. In a constructive workshop, goals were defined, and the organization of the network was discussed to enable even closer collaboration.</p>
<h2>The Role of IGSM</h2>
<p>The Interest Group Surfing Munich (IGSM) also played an important role at the summit. For years, the IGSM has been committed to safety and the preservation and construction of waves in Munich. The mutual support through the newly founded international network is a great help in this regard.</p>
<blockquote><p>“Collaboration on an international level gives us additional momentum for our projects in Munich,” said Moritz von Sivers, a representative of the IGSM.</p></blockquote>
<h2>A Unique Format and Growing Community</h2>
<p>What made this summit unique was the gathering of river surfers from all over the world, who exchanged ideas between lectures and supported each other with knowledge and experiences. There is no comparable format worldwide in the field of river surfing. Every year, new nations join the community to discuss topics like wave construction, safety, and competitions.</p>
<h2>Founding of the International River Surfing Network</h2>
<p>Due to the rapid growth of the sport, the International River Surfing Network was founded last year as an informal alliance of river wave operators and initiatives in Europe. Initiated by Janne Paul Schmidt, the founder of the Gießen Lahn Wave, the network aims to foster collaboration and support within the river surfing community:</p>
<blockquote><p>“Our gathering here in Prague showcases the immense potential we have when we unite as an international river surfing community. This collective support and shared vision are the cornerstone of our sport’s exciting future.”</p></blockquote>
<h2>Looking Ahead</h2>
<p>The 2nd International River Surfing Summit in Prague was a great success and highlights the enormous potential and growing enthusiasm for river surfing worldwide. The increasingly close collaboration on an international level between river wave operators, projects, and engineers promotes greater safety awareness, enables the faster realization of additional waves in the future, and drives technical advancements. With the support of organizations like the IGSM and the International River Surfing Network, the exchange of knowledge and experiences is intensified, significantly contributing to the development of the sport.</p>
<p>Inspired and motivated, the participants returned to their home countries to actively shape the future of river surfing. The next summit promises to be even larger and to include more nations in the growing community.</p>
<h2>Videos</h2>
<p>Here are the <a href="https://m.youtube.com/playlist?list=PLPy6TfJdKZ8We-n_N05W7Y1Efuryg-yEc" target="_blank">videos of the River Surf Summit 2024</a>.</p>
<h2>Gallery</h2>
<p><a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-16/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-16-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-15/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-15-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-13/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-13-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-14/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-14-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-12/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-12-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="Sushi_Johny" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-09/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-09-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-10/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-10-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-08/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-08-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-07/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-07-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-06/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-06-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-04/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-04-300x300.jpg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-05/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-05-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-03/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-03-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-01/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-01-300x300.jpeg" class="attachment-blog-one" alt="Sushi_Johny" title="River-Surf-Summit-2024" /></a><br />
<a href='https://riverbreak.com/news/events/river-surf-summit-2024/attachment/river-surf-summit-2024-2/' title='River-Surf-Summit-2024'><img width="300" height="300" src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Summit-2024-300x300.jpg" class="attachment-blog-one" alt="River-Surf-Summit-2024" title="River-Surf-Summit-2024" /></a></p>
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		<title>Is it Time for a European River Surf Tour? Interview with Sandro from River Surfing Thun and Heiko from Leinewelle</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 13:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Do we need a European River Surfing Tour? This time we spoke with the presidents of two major river surfing associations: Sandro from River Surfing Thun (Switzerland) and Heiko from Leinewelle (Hannover, Germany). Since a few years, Thun had been hosting the &#8220;Riverjam&#8221; and the Leinewelle hosted the German Championships last year. Here&#8217;s what the </p>
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Do we need a European River Surfing Tour? This time we spoke with the presidents of two major river surfing associations: Sandro from <em>River Surfing Thun</em> (Switzerland) and Heiko from <em>Leinewelle</em> (Hannover, Germany). Since a few years, Thun had been hosting the &#8220;Riverjam&#8221; and the Leinewelle hosted the German Championships last year. Here&#8217;s what the two presidents think about a European River Surfing Tour.</strong></p>
<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
<div class="one_third last"></div>
<div class="clearboth"></div>
<p><strong>Sandro Santschi (Thun, Switzerland)</strong><br />
<em><a href="https://www.flusssurfen.ch/" target="_blank">River Surfing Thun</a>, President</em></p>
<p><strong>Heiko Heybey (Hannover, Germany)<br />
</strong><em><a href="https://www.enercity-leinewelle.de/" target="_blank">Leinewelle</a>, President</em></p>
<h4><em>1. Warum sind Flusssurf-Contests aus deiner Erfahrung nach wichtig und welchen Impact haben sie auf die lokale Community?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Das Rapidsurfen ist aus dem Flusssurfen entstanden. Wir – insbesondere die Schweiz oder Österreich als Binnenländer – brauchen dringend mehr Flusswellen für die wachsende Community. Die Projekte tun sich aber oft schwer, die Prozesse sind aufwändig und langwierig. Contests und Events steigern die Aufmerksamkeit und die Relevanz von Flusswellen in der öffentlichen Wahrnehmung und helfen so mit, Projekten einen positiven Schwung zu geben. Zudem ermöglichen sie gerade jungen Talenten erste Erfahrungen in der Welt des kompetitiven Surfens und helfen mit den Level zu steigern. Die Events sind auch wichtige Get-togethers für die lokalen Communities. Man kann sich mal zeigen und messen, kriegt Applaus usw.</p>
<p><strong>Heiko:</strong> Großes Contest setzen natürlich ein Benchmark dessen, was gerade an Tricks möglich ist. Als „Rollmodels“ wirken die Athlet*innen und Ihre Videos weit über die eigentlichen Veranstaltungen hinaus in die Sportart insgesamt. Einen tatsächlichen „Impact“ auf die lokale Community darüber hinaus ist, aus meiner Sicht, durch einen überregionalen Contest nicht fest zu stellen. Die Entwicklung einer guten Surf-Community wird vielmehr durch die örtlich aktiven Surfer*innen voran getrieben. Dafür sind lokale Events, wie gemeinsame „Tricksessions“, Jugendsessions, Surfista Sessions (FLINTA only) und gemeinsame „Surf-, Grill- &amp; Chillabende“ wichtiger als jeder Contest mit überregionalem Anspruch. Dennoch richten wir an der Leinewelle die Rapid Surf League aus. Ein wichtiger Grund dabei ist auch die öffentliche Wahrnehmung im Sinne unsere Sponsoren und Partner in der Region Hannover. Es wird von unseren Sponsoren eine mediale Präsenz der Leinewelle erwartet. Ein großer überregionaler Contest ist dafür ein wichtiger Baustein.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Flusssurfen-Thun-Riverjam.jpg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Photo: Sandro – River Surfing Thun</em></p>
<h4><em>2. Gerry Schlegel hat mir gesagt, er fände zwei verschiedene Touren sinnvoller als eine gemeinsame in der Riversurfing und Rapidsurfing vereint sind. Für ihn sind es zwei verschiedene Sportarten. Einmal die perfekten, kraftvollen, künstlichen Maschinenwellen und auf der anderen Seite Flusswellen mit schwankenden Wasserständen welche das Surfen anspruchsvoll machen. Was ist eure Meinung dazu?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Aus meiner Sicht ist beides denkbar. Diese Diskussion wird bei uns auch oft geführt – nicht nur bei den stehenden Wellen sondern auch bei den rollenden Wellen (Wavegarden vs. Ozean). Beide Lager haben vertretbare Argumente. Denkbar wäre auch eine Tour mit drei verschiedenen Rankings: Overall, artificial und natural. In der Schweiz haben wir mit der Edelweiss Surf Tour verschiedene Wege ausprobiert. Da aber aktuell nur vier Tourstopps (1x River, 1x Wavegarden, 2x Citywave) ist es für uns nicht sinnvoll so viele unterschiedliche Rankings zu machen. Bei einer grösseren Tour mit mehreren Stopps pro Disziplin ist aber ein getrenntes Disziplinen-Ranking sehr sinnvoll. Dennoch ist für mich ein Gesamtsieg eine wichtige Trophäe, die unbedingt vergeben werden müsste.</p>
<p><strong>Heiko:</strong> Ich weiß nicht, wann Gerry Schlegel diese Aussage getätigt hat. Wahrscheinlich eher bevor die halbnatürlichen Wellen wie in Ebensee, Nürnberg und Hannover an den Start gegangen sind. Richtig ist, dass eine RapidSurf Tour, eine gewisse Qualität der Welle in einer gewissen Weise „garantieren“ sollte, damit ein vernünftiger Contest stattfinden kann. Da gibt es sicherlich Wellen, die nicht sinnvoll in eine RapidSurf Serie integriert werden können. Weil die Qualität zu sehr schwankt oder gute, „wettkampftaugliche Rahmenbedingungen“ rar oder schwer vorhersagbar sind. Aber wenn wir die letzten zwei Deutschen Meisterschaften und die RSL betrachten, die in Nürnberg, Ebensee und Hannover erfolgreich Veranstaltungen durchgeführt haben, dann fände ich hier eine Trennung in „Pumpwellen“ und „Flusswellen“ eher kontraproduktiv und für die Entwicklung des Sports ungeeignet. Gute Surfer*innen sollten in der Lage sein – und für sich auch in Anspruch nehmen – in gewisser Weise Ihre Skills an die Gegebenheiten adaptieren zu können. Auch jede Pumpwelle die ich bisher probieren durfte, hat ihren eigenen Charakter. Surfen ist für mich immer noch ein Sport bei dem ich damit lebe, was die Natur mir bietet. Ein echter Surfer meckert nicht über die Welle, sondern hat einfach Spaß mit seinen Freunden im Wasser!</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Leinewelle-Hannover-River-Surfing-Contest.jpeg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Photo: DWV&amp;Inshore | Rider Maya Sauer | Leinewelle</em></p>
<h4><em>3. Momentan ist Contestsurfen sehr national geprägt. In der Schweiz mit der Edelweißtour, in Deutschland und Österreich die Rapidsurfleague und unabhängige Riversurfcontests in Tschechien und der Slowakei. Warum kocht da jeder sein eigenes Süppchen?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Dies liegt in erster Linie wohl daran, dass die Sportart/Disziplin und die verschiedenen Tours und Wellen noch sehr jung sind. Das muss sich noch weiter entwickeln. Zudem haben wir in der Vergangenheit fest gestellt, dass Schweizer Athlet:innen nicht unbedingt so viel Zeit und Geld investieren wollten um international mitzusurfen. Auch hier spüren wir bei der Young Generation Veränderungen und Impulse. Das wird sich ändern.</p>
<p><strong>Heiko:</strong> Ich würde sagen, Contestsurfen ist nicht nur „national“, sondern fast noch „regional“ geprägt. Dass jeder „sein eigenes Süppchen kocht“ empfinde ich nicht als Nachteil. Die Surfcommunitys befinden sich aktuell noch in sehr unterschiedlichen Stadien. Die „jungen Flusswellencommunities“ brauchen Zeit um sich zu entwickeln. Für das Wachsen der Community ist es wichtig, das im lokalen Umfeld agiert wird. Ich finde es gut, das es mit der RSL einen nationalübergreifende Contest gibt. Ebenso, dass es eine nationale Meisterschaften gibt. Den darüber definiert und entwickelt sich letztendlich ein Verband und die Struktur, die für eine bessere Förderung benötigt wird. Aber am wichtigsten ist es meiner Ansicht nach, die lokalen Wellen zu fördern und dort lebendige Communitys mit einer guten Jugendarbeit zu entwickeln. Die Jugendarbeit ist der Schlüssel für eine wachsende, heterogene und leistungsstarke „Community“, über die sich sicherlich irgendwann weitere „Ansprüche“ entwickeln werden. Die Jugendarbeit und der Leistungssport ermöglichen die Integration in die vorhanden Sportförderstrukturen und damit erschließt sich unserem Sport eine Förderquelle, die dann letztendlich wichtig wird, um Landes-, Deutsche- oder Europameisterschaften entwickeln und durchführen zu können.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Leinewelle-Contest-Aerial-View.jpeg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Photo: DWV&amp;Inshore | German Championships 2023 | Leinewelle</em></p>
<h4><em>4. Von 2005 bis 2007 hatte es mit den Bluegames schon mal den Versuch einer europäischen Flusssurftour gegeben. Tourstopps waren Bremgarten, Graz und München. Waren die Veranstalter ihrer Zeit voraus. War damals die Zeit noch nicht reif dafür?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Das ist schwer zu sagen. Da zu dieser Zeit Flusssurfen aber noch eine absolute Nischensportart war, war es wohl schon zu früh dafür. Surfen ist per se eine sehr individuelle Sportart und nur ein Bruchteil der Surfer:innen sind an kompetitivem Surfen interessiert. Zu einer Zeit, in der die Community noch so klein war, gab es wohl schlicht zu wenig Relevanz für eine solche Tour.</p>
<p><strong> Heiko:</strong> War damals die Zeit noch nicht reif dafür? Ich habe maximalen Respekt vor allen Menschen die sich die Mühe machen und eine Sportveranstaltungen organisieren. Das kostet enorm viel Zeit, Energie und letztendlich auch Geld! Die Frage impliziert, dass jetzt die Zeit „reifer“ sein könnte, um eine „Flusssurftour“, sogar über europäische Grenzen hinaus zu organisieren. Aus der Hannover Perspektive würde ich sagen, die Zeit ist „nicht reif dafür“. Nur weil es jetzt mehr halbnatürlichen Flusswellen und auch mehr kommerzielle RapidSpots gibt, sind in meiner Wahrnehmung die „Leistungträger*innen“ doch immer noch enorm ungleich verteilt. Es scheint mir aktuell wichtiger, das sich die vorhandenen lokalen Surfszenen entwickeln und Ihre Energie in Jugendarbeit und so weiter stecken. Ausserdem sehe ich weiterhin den Bedarf, die maximale Energie der „gesamten Szene“ in mehr, möglichst vereinsbetriebenen, Flusswellen zu investieren. Erst mit einer Vielzahl von lokalen Szenen auf einem ähnlichem Leistungsniveau wird sich meiner Ansicht nach die Frage nach einer größeren Conteststruktur ergeben.</p>
<h4><em>5. Judging-Kriterien. Klassisch wie am Meer bis hin zum Cut to Call Format der Rapid Surf League reicht das Spektrum. Wärst du für einheitliche europäische Kriterien oder dagegen und warum?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Auch hier ist vieles denkbar. Es wird viel diskutiert und ausprobiert. Gerade bei uns in Thun haben wir in der Vergangenheit auch mal etwas experimentiert. Ab dem Zeitpunkt einer internationalen oder europäischen Tour braucht es sicherlich einheitliche Kriterien, wobei dies nicht bedeutet, dass alle Contests das gleiche Format haben müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass mehrere unterschiedliche Formate existieren, diese aber in sich grenzüberschreitend vereinheitlicht sind. Hierfür braucht es dann eine Übereinkunft, einen Diskurs.</p>
<p><strong>Heiko:</strong> Es liegt mir fern, über Judgingkriterien zu debattieren. Meine Meinung dazu ist, dass sich die Surfvereine im DWV organisieren sollten. Der Verband trägt dann die Verantwortung, Judgingkriterien zu entwickeln, Judges aus zu bilden und mit anderen europäischen Verbänden zu einem halbwegs einheitlichen System zu kommen. Verbands- und Vereinstrukturen sind wichtig, um an den „Fördermillionen“ die jährlich für Sportförderungen in Europa ausgegeben werden teil zu haben. Als Verterter*innen von klassischen „Fun- und Individualsportarten“ tendieren wir zu oft dazu solchen Strukturen aus dem Weg zu gehen. Aber Vereine und Verbände sind am Ende das, was wir selbst draus machen.</p>
<p>Fakt ist, das jede Leichtathletikanlage, jede Handballhalle usw. mit Millionen gefördert werden. In der Regel mit 40% bis zu 60% der Gesamtkosten! Mit einer anerkannten Vereins- und Verbandstruktur sollte es möglich sein, auch Flusswellen als „Sportstätten“ mit Millionenbeträgen zu fördern. Dadurch würde in der Zukunft das Realisieren von Flusswellen deutlich einfach werden. Statt Energie und Geld in „europäische Contesttouren“ zu investieren, ist es meiner festen Überzeugung nach im Moment die wichtigste Aufgabe der schon existierenden Vereine und Verbände Jugendarbeit und Leistungsstrukturen zu entwickeln, die mit anderen Sportarten vergleichbar sind. Dann wird sich die Wahrnehmung in der Sportförderung ändern.</p>
<p>Bisher wird ein Flusswellenprojekt als eine Art „Spielplatz für Erwachsene“ gesehen. So wie früher auch Skateplätze als „Spielplätze“ angesehen und daher nicht in der Sportförderung integriert waren. Heute sind Skateplätze &#8211; dank Skaten als olympische Sportart &#8211; für Vereine mit den Sportstättenrichtlinien förderfähig! Wir müssen dahin kommen, das Flusswellen wie ein Handballplatz als Sportstätte betrachtet und damit förderfähig werden. Dafür muss es in den Landessportbünden eine Wahrnehmung des „Rapid Surfens“ als „Sport“ geben. Eine Vergleichbarkeit zu anderen Sportvereinsstrukturen muss erkennbar sein. Das ist &#8211; meiner Meinung nach &#8211; die wichtigste Herausforderung für „die Surfcommunity“!</p>
<p>Es sollte sich viel mehr Surfvereine gründen, einem Landessportbund beitreten, Jugendarbeit machen und entsprechend Förderungen beantragen. Dann wird eine Förderung für den Bau einer Sportstätte auch irgendwann möglich sein. Organisiert Euch als Verein! Auch an einer Pumpwelle oder dort, wo ihr gerne mal eine Welle hättet! Macht Jugendarbeit, Leistungstrainings und beantragt dafür bei Euren Landessportbünden Zuschüsse (mit denen Ihr dann z. B. an den kommerziellen Wellen Jugendarbeit subventionieren könnt! Macht eine Vereinsmeisterschaft und beantragt auch dafür Zuschüsse! Landesmeisterschaften, Nationalmeisterschaften, europäische Meisterschaften, Weltmeisterschaften &#8211; alle das entwickelt sich dann später mehr oder weniger automatisch. Im Moment ist es die Zeit, in der wir für mehr vereinsbetriebene Flusswellen sorgen müssen! Mehr Wellen braucht das Land!</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Leinewelle-Flusssurfen-Wettkampf.jpeg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Photo: DWV&amp;Inshore | Rider Nicolas Maruso | Leinewelle</em></p>
<h4><em>6. Wie siehst du die aktuelle Stimmung in der Schweizer/Norddeutschen Flussurfszene für eine europäische Tour? Wie diskutiert ihr in eurem Verband/Verein darüber?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> In der Szene ist es wohl eher eine Generationenfrage. Die gestandenere Generation hat wohl weniger Interesse an grösseren Tours und interessiert sich mehr für das Lokale. Die Young Guns, die talentiert sind und international Chancen haben hingegen, sind hungrig auf solche Visionen. Im Verband sind wir offen für diese Kooperationen.</p>
<p><strong> Heiko:</strong> Wie oben beschrieben, ist unsere erst vor einem Jahr gestartete „Flusssurfszene“ in Hannover noch ganz am Anfang. Wir sind zwar Gastgeber für die RSL, aber für unsere „Szene“ werden wir ganz bewusst unser „eigenes Süppchen kochen“. Eine erste kleine Vereinsmeisterschaft, aber vor allem gemeinsame „Tricksessions“ und „Jugendsessions“. Also etwas, bei dem sich engagierte Menschen im Verein gegenseitig coachen und pushen. Aktuell sehe ich für unsere Community weder die Notwendigkeit für, noch Menschen die auf einer „europäischen Tour“ surfen würden. Sicherlich gibt es den Einen oder die Eine, die vielleicht nach Prag, oder nach Ebensee zum Contest fahren würde. Derzeit aber eher um die Welle dort zu sehen und den Contest zu erleben und nicht um tatsächlich „im Contest mit zu surfen“. Daher sehe ich keine Energie und kein Geld die unser Verein oder Menschen aus unserem Verein aktuell in den Aufbau einer „europäischen Tour“ stecken würden.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Sandro-River-Surfing-Thun-Contest.jpg" alt="" width="100%" /><br />
<em>Photo: Sandro – River Surfing Thun</em></p>
<h4><em>7. Welche Tourstopps in Europa würdest du dir für eine gemeinsame Flusssurftour wünschen?</em></h4>
<p><strong>Sandro:</strong> Hier sollten möglichst alle Wellen mitmachen, die es gibt. Das erweitert sich ja ständig. Allerdings sind die Events immer mit viel Aufwand verbunden und es braucht eine aufgeschlossene, ressourcenkräftige lokale Community, die die Organisation mit Herzblut übernimmt. Wenn ein internationales &#8220;Gremium&#8221; einem Spot einen solchen Event &#8220;überstülpt&#8221;, fehlt oft der Rückhalt vor Ort – die Initiative muss von den Wurzeln kommen.</p>
<p><strong>Heiko:</strong> Vor einer Europa Tour Utopie würde ich mir vor allem mehr vereinsbetriebenen Wellen in Europa wünschen! Wenn es in jedem Land mehr Wellenprojekte geben würde, in denen Menschen niederschwellig, also mit möglichst wenig finanziellem Aufwand, den Sport ausüben können, dann wird es früher oder später an vielen Spots Talente und dann automatisch den Wunsch nach “Contest“ geben. Aktuell gibt es in Europa mehr Pumpwellen als natürliche oder halbnatürliche Wellen. An den Pumpwellen sind die Kosten so hoch, dass die sich „Talente“ vor allem aus dem Menschen die dort arbeiten oder sehr wohlhabenden Elternhäusern rekrutieren. Man sagt ja, dass ein Mensch ca. 1.000 Stunden üben muss, um als „Talent“ zu gelten. Daher ist es kein Wunder, dass sich an kostenlosen Surfspots wie in München eher Talente finden, als an kostenintensiven Surfspots. Was wir brauchen sind mehr kostengünstige, vereinsbetriebene Flusswellen und nicht mehr Veranstaltungen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>European River Surf Tour – Yes or No? Interview with Gerwin (Delight Alliance) and Jan (Czech River Surf Champ)</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 07:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr kann sich die Liste der River Surf Contests wirklich sehen lassen. Es stellt sich die Frage, ob die Zeit reif ist für eine echte gemeinsame Europäische River Surf Tour? Wir haben mit Veranstaltern, Judges und Sportlern gesprochen. Los geht die Reihe mit Gerwin aus Österreich und Jan aus Tschechien. Gerwin Andreas (Österreich) Judge </p>
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieses Jahr kann sich die <a href="http://riverbreak.com/news/events/river-surf-events-europe-2024/">Liste der River Surf Contests</a> wirklich sehen lassen. Es stellt sich die Frage, ob die Zeit reif ist für eine echte gemeinsame Europäische River Surf Tour? Wir haben mit Veranstaltern, Judges und Sportlern gesprochen. Los geht die Reihe mit <em>Gerwin</em> aus Österreich und <em>Jan</em> aus Tschechien.</strong></p>
<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
<div class="one_third last"></div>
<div class="clearboth"></div>
<p><strong>Gerwin Andreas (Österreich)</strong><br />
<em>Judge beim The Riverwave Open und Shaper bei Delight Alliance Surfboards</em></p>
<p><strong>Jan Moleš (Tschechien)<br />
</strong><em>Ehrenamtlicher Co-Organisator der Czech River Surf Tour und Czech River Surf Champ</em></p>
<h4><em>Warum sind Flusssurfcontest aus deiner Erfahrung nach wichtig und welchen Impact haben sie auf die lokale Community?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Hallo Simon, vielen Dank für die Fragen. Der Landlocked Surfkalender ist relativ dünn, daher sind die Contests für die jeweiligen Locations enorm wichtig. Nicht nur das die lokale Szene zusammenkommt sondern auch dass von Außen gezeigt wird, was eigentlich auf den Wellen möglich ist.</p>
<p><strong>Jan:</strong> Firstly, they bring the various different Czech river surf groups together. Each sport has a unique group of enthusiasts and surfers that have a chance to interact and socialise. Secondly, the comps showcase how the riders from different spots have grown and improved. This serves to motivate the riders to push themselves and train. Thirdly, the comps can present river surfing to a wider audience and perhaps help the sport grow as whole. Lastly, and this is my own personal opinion:) they are just a lot of fun. Last year we had 5 stops: Prague Štvanice, Brandýs nad Labem, Budějovice, Roudnice nad Labem, Čunovo in Slovakia was the Czech and Slovakian Championship.</p>
<h4><em>Gerry Schlegel (Europameister und Legende) hat mir gesagt, er fände zwei verschiedene Touren sinnvoller als eine gemeinsame Tour in der Riversurfing und Rapidsurfing vereint sind. Für ihn sind es zwei verschiedene Sportarten. Einmal die perfekten, kraftvollen, künstlichen Maschinenwellen und auf der anderen Seite Flusswellen mit schwankenden Wasserständen, die das Surfen anspruchsvoll machen. Was ist deine Meinung dazu?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Ich finde beides ist legitim. Wenn du dir das Surfen im Meer ansiehst, hast du auch Teahopoo und Tressels in einer Liga. Die Frage wird eher sein, worauf man den Fokus legt und wie man die offenen Flusswellen organisatorisch angeht.</p>
<p><strong>Jan:</strong> When I look at it from an event organiser perspective, I completely agree with Gerrys point of view. When building a model that runs a series of competitions sustainably over the years, rapid surfing as a separate discipline seems like an obvious choice. Nevertheless, in the strive to make these competitions bigger an more inclusive, I think that river surf spots have to be included eventually.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Finbreaker-River-Wave-Event.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Von 2005 bis 2007 hatte es mit den Bluegames schon mal den Versuch einer europäischen Flusssurftour gegeben. Tourstopps waren Bremgarten (Schweiz), Graz (Österreich) und München (Deutschland). Waren die Veranstalter ihrer Zeit voraus. War damals die Zeit noch nicht reif dafür?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Kann ich schwer beurteilen, da war ich noch nicht in der Szene.</p>
<p><strong>Jan:</strong> For Czech river surfers it was definitely way ahead of its time. In 2005 we did not even have a wave and very few individuals would have discovered the joy of river surfing back then. I do not know why it failed, but from the research I did, the events look epic and probably made an impact back then.</p>
<h4><em>Momentan ist Contestsurfen sehr national geprägt. In der Schweiz mit der Edelweißtour, in Deutschland und Österreich die Rapidsurfleague und die Czech river surf tour in Tschechien und der Slowakei. Warum kocht da jeder sein eigenes Süppchen?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Ich finde gar nicht, dass es so extrem national geprägt ist. Die Rapid Surf League ist momentan in Deutschland, Österreich und Italien. War aber auch schon in der Slowakei. Ich glaube, alle Veranstalter würden gerne mehr machen und so international wie möglich. Leider kostet so eine Tour zu veranstalten sehr viel Geld und vor allem Kraft. Ich denke, dass es vor allem daran scheitert eine Internationale Tour zu gestalten.</p>
<p><strong>Jan: </strong>I can only speak on my own behalf, although my opinions are based on my experience from the Czech river surf tour. Both as an athlete and an organiser. For us, organising an event at this stage is 100% non profit and voluntary. It is at a level where a group of enthusiasts run an event in their free time for another group of enthusiasts that will compete in it with no financial intent. It other words we did not have the capabilities nor the confidence to invite foreign surfers yet. This has although changed and we are trying to get international surfers to the Štvanickej Finbreaker event. Where we want to run an International Showdown day. We are currently (quite unsuccessfully) trying to invite foreign surfers. If you could help with this, it would be highly appreciated. https://www.prazskejserf.cz/en/finbreaker-2024-en I can only assume that the rest of Europe has similar reasons for keeping their events local.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Huge-Bomb-Drop-River-Wave.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Wie siehst du in der österreichischen/tschechischen Szene die Stimmung bzgl. einer gemeinsamen europäischen Tour?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Auch für die Rider ist es sehr kosten und Zeit intensiv an einer internationalen Tour teil zu nehmen. Aber prinzipiell wünscht sich glaub ich jeder eine so internationale und abwechslungsreiche Tour wie möglich.</p>
<p><strong>Jan:</strong> We are already doing it! The core Prague river surf gang is travelling around to try new waves. I guess we are now experiencing the teenage years of the river surf subculture, where the community is growing and the more experienced riders are hungry for new waves and new challenges.</p>
<h4><em>Welche Tourstopps in Europa würdest du dir für eine gemeinsame Flusssurftour wünschen?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Ich würde mir eine Tour wünschen bei den eine ähnliche Anzahl von jedem Wellentyp vorhanden ist. Also von jedem Hersteller mindestens eine Welle, aber genauso gehören meiner Meinung nach gute und vorhersehbare offene Flusswellen dazu. Das wäre meine Dream Tour. Puh schwierig wenn ich eine bestehende Welle benennen sollte. Ich will da keine Spots verraten. Aber Norwegen wäre sicher ein Highlight. Sonst gibt es jetzt wenig Flusswellen die zuverlässig laufen, genügend Power haben um technisch sauber surfen zu können. Viele der richtig guten Spots sind mittlerweile kaputt geworden oder laufen nur sehr, sehr selten.</p>
<p><strong>Jan:</strong> Uff that is a hard one man. If there was a decentralised way of running them, meaning that the groups around the waves would organize the events, then the best way to me would be to change the spots each year so everyone gets represented. Taking in mind that the wave needs to be good enough to do tricks on. One way per river surf nation would work.<br />
If I was to name: Eisbach, Ebensee, Bremgarten, Prague, Milano Unit wave pool. These come to mind.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-Surf-Grab.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Judgingkriterien. Klassisch wie am Meer bis hin zum Cut to Call Format der Rapid Surf League reicht das Spektrum. Wärst du für einheitliche europäische Kriterien oder dagegen und warum?</em></h4>
<p><strong>Gerwin:</strong> Ich finde es super das es verschiedene Formate gibt, jedes Format hat seine Vor- und Nachteile. Ich persönlich bin ein Fan vom klassischem Format, finde aber das es extrem wichtig ist gute und erfahrene Judges zu verwenden. Beim Riverwave Open 2023 haben wir das erste mal ein neues Judging Tool verwendet, das meiner Meinung nach die Beurteilung sehr viel fairer macht. Das Tool braucht sicher noch etwas Zeit bis es bedienungsfreundlicher ist, aber wir arbeiten dran. Das Level der RiderInnen hat sich in den letzten Jahren so gesteigert, das wir mit dem Judging nach ziehen mussten, um dem gerecht zu werden was uns gezeigt wird.</p>
<p><strong>Jan:</strong> We took rapid surf league rulebook and reworked it to suit our conditions. I think that as the level of our surfing grow we will get closer and closer to it. Getting judges is a pain man:D no one wants to sit by a river all day and stare at dudes and girls zig zagging. Luckily the Ocean Surf federace of CZ manage to get 3 local girls certified as ISA judges, so we try to use them as much as we can. As it gives the judging a bit more credibility. But our judging is nowhere near perfect. Luckily there are still big differences between riders so it is not that difficult to atleast rank them well within the heat.</p>
<p><strong>Wer mehr über die Czech River-Surf-Tour vom letzten Jahr erfahren möchte, findet hier Informationen: </strong><a href="https://www.czech.surf/en/river-surf-tour-23" target="_blank">https://www.czech.surf/en/river-surf-tour-23</a></p>
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		<title>River Surf Events 2024 (Europe)</title>
		<link>https://riverbreak.com/news/events/river-surf-events-europe-2024/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 06:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Here&#8217;s the latest overview about upcoming river surf events in Europe 2024. 27.4. THE.RIVERWAVE Surf Open Ebensee (Austria) https://www.theriverwave.com/trw-surf-open/ 25.5. – 26.5. FINBREAKER Prague (Czech Republic) https://www.prazskejserf.cz/finbreaker-2024 7.6. – 9.6. RSL Hannover (Germany) https://rapidsurfleague.com/news/dextro-mode-on-fuer-rsl-2024/ 7.9. RiverSurfJam Thun (Switzerland) https://edelweisssurftour.ch/event/riversurfjam-thun-</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Here&#8217;s the latest overview about upcoming river surf events in Europe 2024.</strong></p>
<h3>27.4. THE.RIVERWAVE Surf Open Ebensee (Austria)</h3>
<p><a href="https://www.theriverwave.com/trw-surf-open/" target="_blank">https://www.theriverwave.com/trw-surf-open/</a></p>
<h3>25.5. – 26.5. FINBREAKER Prague (Czech Republic)</h3>
<p><a href="https://www.prazskejserf.cz/finbreaker-2024" target="_blank">https://www.prazskejserf.cz/finbreaker-2024</a></p>
<h3>7.6. – 9.6. RSL Hannover (Germany)</h3>
<p><a href="https://rapidsurfleague.com/news/dextro-mode-on-fuer-rsl-2024/" target="_blank">https://rapidsurfleague.com/news/dextro-mode-on-fuer-rsl-2024/</a></p>
<h3>7.9. RiverSurfJam Thun (Switzerland)</h3>
<p><a href="https://edelweisssurftour.ch/event/riversurfjam-thun-2024/" target="_blank">https://edelweisssurftour.ch/event/riversurfjam-thun-2024/</a></p>
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		<title>Beyond the Wave: River Bungee Foiling with Lukas Schuler</title>
		<link>https://riverbreak.com/people/interviews/river-bungee-foiling-with-lukas-schuler/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 08:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[River Surfers]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In the series &#8220;Beyond the Wave&#8221;, we explore ways to surf in rivers where no waves are present. This time, we had the pleasure to chat with Lukas Schuler (@FOILONLY) about what makes a good spot for river bungee foiling, the sport&#8217;s future potential and three helpful tips for beginners. Magst du dich unseren Lesern </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In the series &#8220;Beyond the Wave&#8221;, we explore ways to surf in rivers where no waves are present. This time, w</strong><strong>e had the pleasure to chat with Lukas Schuler (<a href="https://www.instagram.com/foilonly/" target="_blank">@FOILONLY</a>) about what makes a good spot for river bungee foiling, the sport&#8217;s future potential and three helpful tips for beginners.</strong></p>
<div class="two_third"><em>Note: The following article is in German, but you can use the button at the right for auto translating the content into English or French.</em></div>
<div class="one_third last"></div>
<div class="clearboth"></div>
<h4><em>Magst du dich unseren Lesern kurz vorstellen?</em></h4>
<p>Ich bin Lukas Schuler, 33 Jahre alt und Vater von zwei Jungs. Ich wohne in Landsberg am Lech.</p>
<h4><em>Was waren deine Wassersportarten, bevor du zum Foilen gekommen bist, und was hat dich dazu gebracht, wo du jetzt bist?</em></h4>
<p>Tatsächlich habe ich vor dem Foilen überhaupt keinen Wassersport betrieben. Als ich in die Nähe des Lechs gezogen bin und bei meinen Spaziergängen am Flussufer mit meinem Hund Manfred unterwegs war, dachte ich oft: &#8220;Wie cool wäre es, hier vor meiner Haustür im Lech zu surfen?&#8221; Zuerst habe ich klassisches Bungeesurfen ausprobiert, noch ohne Foil. Das funktionierte aber nur an sehr wenigen Tagen, und ich fand es nicht sonderlich spannend, da man nicht endlos surfen konnte. Dann habe ich es mit dem Foil ausprobiert, und es war die perfekte Kombination!</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-foil-surfing-Lech.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>An wie vielen verschiedenen Spots in Flüssen warst du mittlerweile mit deinem Foil, und wie würdest du einen guten Spot definieren?</em></h4>
<p>Bisher war ich nur an &#8220;meinem&#8221; Spot vor der Haustür. Hier haben wir jedoch gleich zwei Brücken, an denen es möglich ist. Ein guter Spot zeichnet sich durch ausreichende Strömung aus, jedoch nicht zu viel, da dies gefährlich sein kann und man schnell abgetrieben wird. Außerdem ist ein guter Einstiegs- und Ausstiegspunkt wichtig.</p>
<h4><em>Wie viele andere Menschen hast du bereits für das Foilen begeistert, und wie groß ist die europäische Szene, die auf Flüssen mit Foils unterwegs ist?</em></h4>
<p>In unserer Region gibt es eine kleine Gruppe von etwa 5 Personen, die regelmäßig mit dem Foil am Bungee unterwegs sind. Ich habe bereits einige Bungees in die Schweiz, nach Österreich und sogar nach Kanada geschickt. Es gibt vermutlich nur in bestimmten Höhenlagen passende Spots, da hier die erforderliche Strömungsgeschwindigkeit erreicht wird. Die genaue Anzahl der Spots lässt sich schwer abschätzen. In der Schweiz gibt es eine vergleichsweise große Bungee-Surf-Szene, jedoch sind auf dem Foil noch nicht viele unterwegs.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Bungee-foil-surfing-in-the-river.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Gibt es irgendwo auf der Welt Wettbewerbe in deiner Disziplin?</em></h4>
<p>Leider gibt es noch keine Bungee-Foil-Wettbewerbe, jedoch meines Wissens nach bereits Bungee-Surf-Wettbewerbe.</p>
<h4><em>Du verwendest bei deinen Instagram-Videos oft den Hashtag #riversurfing, obwohl du (bisher) keine Wellen abreitest. Warum bezeichnest du deine Sportart als Riversurfen?</em></h4>
<p>Riverfoilen oder Bungeefoilen wäre sicherlich passender.</p>
<p>Es fühlt sich allerdings auch eher wie Surf-Foil oder Wake-Foil an, im Gegensatz zu beispielsweise Wingfoilen oder Downwindfoilen.</p>
<h4><em>Welches Wachstumspotenzial siehst du für deine Disziplin in Deutschland?</em></h4>
<p>Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum nicht viel mehr Foilsurfer auf Flüssen unterwegs sind. Vielleicht ist es für viele eine Hürde, eine weitere Disziplin lernen zu müssen, oder der passende Spot fehlt. Aber es macht unglaublich viel Spaß und funktioniert auch an wind- und wellenlosen Tagen.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Foil-surfboard-in-the-river.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Möchtest du Wachstum, oder siehst du auch Vorteile darin, als Soulsurfer in deiner Nischensportart, in der du absoluter Vorreiter bist?</em></h4>
<p>Natürlich ist es von Vorteil, wenn der Spot nicht so überfüllt ist wie beispielsweise die Flusswelle am Eisbach in München.</p>
<p>Dennoch freue ich mich sehr über mehr Wachstum und Mitstreiter. Contests oder Events wären definitiv spannend!</p>
<h4><em>Welchen Einfluss haben soziale Medien auf deine &#8220;eigene Karriere&#8221; in deiner Sportart?</em></h4>
<p>Ich liebe es, mich über Instagram mit der weltweiten Foil-Community zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p>Die Community ist großartig! Wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen sehr offen und wachsen gemeinsam.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-surfing-on-a-foil-board.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Hattest du bereits unschöne Erlebnisse am Fluss, wie Konflikte mit anderen Wassersportlern, der Polizei, Passanten, etc.?</em></h4>
<p>Glücklicherweise hatte ich bisher keine unschönen Erlebnisse. Wir legen großen Wert auf Sicherheit und geben die Vorfahrt für andere Wassersportler wie Stand-Up-Paddler, Schwimmer und Kanuten. Die Polizei hat mich bereits beobachtet, aber scheinbar keine Beanstandungen gehabt. Die Passanten und Zuschauer auf der Brücke applaudieren uns sogar regelmäßig. Offensichtlich sind wir mittlerweile eine echte Bereicherung und Attraktion für viele. Die meisten sind fasziniert, wenn wir lautlos über das Wasser fliegen.</p>
<h4><em>Bisher gibt es nur wenige Foilsurfer, denen es gelungen ist, Flusswellen zu surfen. Was sind die Schwierigkeiten dabei, und welche Ambitionen hast du in dieser Richtung?</em></h4>
<p>Eine stehende Welle, die man mit dem Foil surfen kann, wäre großartig. Ich vermute jedoch, dass dies nicht einfach zu finden ist. Die Kraft ist weniger das Problem, da bereits die kleinste Welle ausreichen würde. Allerdings sind die meisten Spots nicht tief genug, und man könnte schnell sein Foil beschädigen.</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/Surfing-in-the-river-with-a-bungee-rope-and-foil-board.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Wenn jemand dorthin kommen möchte, wo du heute bist, hast du Tipps und Hinweise auf Fehler, die du gemacht hast?</em></h4>
<p>1. Ein passendes Bungee ist entscheidend. Nach vielen Prototypen und Fehlversuchen haben wir schließlich unser eigenes Bungee entwickelt, was die Sache deutlich einfacher macht.</p>
<p>2. Verwende ein großes Brett und ein großes Foil, auf dem du stabil stehen kannst.</p>
<p>3. Beachte unbedingt die Sicherheitshinweise!</p>
<p><img src="http://riverbreak.com/wp-content/uploads/River-surfing-air-with-foil-board.jpg" alt="" width="100%" /></p>
<h4><em>Was sind die Grenzen deiner Sportart? Welche beeindruckenden &#8220;Stunts&#8221; werden in den nächsten Jahren möglicherweise ausprobiert?</em></h4>
<p>Ich habe bereits mehrmals Balz Müller (<a href="https://www.instagram.com/radiculo" target="_blank">@Raduculo</a>) zu meinem Bungee eingeladen. Nach einer Session mit ihm werden wir wohl besser wissen, was alles möglich ist. Ein Backflip oder 360 sollte sicherlich machbar sein.</p>
<h4><em>Möchtest du den Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?</em></h4>
<p>Folgt mir auf Instagram <a href="https://www.instagram.com/foilonly/" target="_blank">@FOILONLY</a></p>
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